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...und “Schweinderl 2” war immer dabei

Das hat uns sehr gefallen:

nobelpreisdylan

www.eine-strasse-liest.de

Die traditionelle Versteigerung “aus erster und zweiter Hand”
20.00 Uhr, Kunsthaus “Das Kontor”, Auktionator: Klaus Bieligk 9x / Dörte Graner 2x / Peter Kuhlmann 2x

11. November 2017: 20.00 Uhr Das KONTOR: Auktionator: Gunter Leymann, Botschafter von Syldavien

So erlebte man es 2016:

Auktionatorin zum zweiten Male Dörte Graner. Sie hatte bis 22.17 Uhr Zeit und überzog auch nur fünf Minuten.
Der Organisations-Assistent assistierte, die Kassiererin kassierte, das Catering florierte.
Das Publikum: BRILLIERTE.
Die traditionelle Tüte Gummibärchen (in diesem Jahr VEGANE BLAUE HEXEN) - fix ersteigert und dann fürs ganze Publikum spendiert - erbrachte einen Einstand, da wäre wohl der Spender auch blau geworden, weil ihm die Luft weggeblieben wäre.
Fünf Runden a jeweils sieben Artikel, danach jeweils Musik. Und natürlich, wenn die 30,- € -Marke gerissen wurde.
Gastgeberin Marta Olejko hatte ein Auslandsgastspiel, also spielte ein BarberShopSwingtett, The Woodfellas.
Wie ist die Originalbesetzung eines BarberShopSwingtetts?
Weiß Frontmann Karsten Stotco: Klassisches BarberShop-Quartett plus Gitarre und Bass. Kann man auch buchen.
Zwei Objekte so groß, das nur die Fotos präsentiert werden konnten: Eine Palme und ein Opti.
Letzterer leider nicht im Topzustand, sondern vor dem Seglerhimmel gerettet, um zukünftig als Blumenkübel zu dienen und von besseren Zeiten zu träumen. Und eine Zwei-Meter-Palme. Ersteigert, um sie dem Zoo fürs Tropenhaus zu spenden.
Doppeltes Dankeschön.!!                         Und gleich noch eine Pflanze, eine Clivie, pflegeleicht, mit gleich DREI Übertöpfen.
Eine Runde Designerware, etwas älter. Mit einer Platschente, die wirklich platschte.
Eine Runde Werbeartikel.
Eine Runde Bücher. Mit dabei ein Kochbuch, welches mit einem Autogramm einer der “Rezeptpatinnen” natürlich noch gehaltvoller geworden war.
Eine Runde “Gemischtes”, darunter ein Mantel [Alpaka & Mohair] natürlich mit Model-Vorführung, Agathe vom Hause.
Eine Runde Gutscheine. Zwei als Schnäppchen, da hat der Assistent immer extralaut zugeschlagen. Wie immer im Angebot: Unsere drei klassischen Gutscheine:
Cello-Schnupperstunde, Profi-Photo-Set, Segeln mit Silke
Eingelöst: selten [die charmante Lehrerin ist trotzdem nicht beleidigt] / meist / immer.
Genau genommen waren es vier Klassiker, der neue Zoodirektor bietet wieder eine abendliche Familienführung an - fünf Personen dürfen mit ihm den Zoo erspüren. Als Lesender war er damit für dieses Jahr entschuldigt, er holt ein paar süße Krallen-Äffchen von einem Kollegen ab. Für die nächsten sieben Jahre hat er aber zugesagt. Das dürfen wir schon verraten.
Das Versteigerungsergebnis natürlich auch: Gute 600,- Euro.
Und als gefragt wurde, wer denn 2017 die Versteigerung übernimmt und alles in die zweite Reihe zu  “Lemmi” Lembcke schaut, steht hinten der “Botschafter von Syldavien” auf, Gunter Leymann. Am 11.11.17 schlägt er also zu. Bailamos (Wir sehen uns!)


So erlebte man es 2015:

Klaus Bieligk steht nicht zur Verfügung, die drei besten anderen Auktionatoren von Schwerin haben volle Terminkalender, also wieder der Assistent als Auktionator. Angekündigt. Folge: weniger Publikum, den kennen nur Insider. Spaß war trotzdem, der Assistent hat immer gut aufgepasst und hat gute Vorbilder. Das Ergebnis von 301,- Euro in knapp zwei Stunden kann sich auch sehen lassen.
Klare Ansage der Gastgeberinnen: “ Im nächsten Jahr wird “vorsortiert”, das “Wunderliche” hatte doch erstaunliche Ausmaße angenommen. Dafür lassen wir uns noch etwas für die abendliche Versorgung einfallen. ”


So erlebte man es 2014

Versteigerung im KONTOR, reichlich Spenden und Gutscheine zur Versteigerung, Versteigerungsbedingungen höchstanwaltlich und höchst-abgeordnet geprüft, interessiertes Publikum.
Aktionator Bieligk: spielt Theater. „Nächste Verdächtige“ Nr. 1,2,3: Termine in ganz Mecklenburg.

???? Ob nach zehn Jahren Zusehens vielleicht der Assistent? „The eating ist the proof oft the pudding“, wie ein denglisches „Zitat“ von  Friedrich Engels [Wuppertal] wohl lautet. Und wer assistiert dem? Die kesse Zuhörerin mit dem Gebot „… wenn ich es nicht mitnehmen muss“. Kaltakquise  erfolgreich. Vorgestellt: Frau Ute Hennings. Ob DIE das meistern werden?

Das Ergebnis sei vorweggenommen: 725€. Yes, they  can.

War ja auch leicht:
Emotionaler Einstieg mit Teddybärchen und Gummibärchen, ein Fünfzig-Mark-Schuldschein für nur sieben Euro, Flip-Flops vier Euro (im November?), dies und das für dies und jenes, Marthas Ständchen „nur mal so“ für 30€, Wein für sieben, zwölf und 30€ (Ständchen), Pelzmantel – für 50€ (Ständchen), die jährlichen  Gutscheine für 16, 30 (Ständchen) und 50 € (Ständchen nicht vergessen), wieder Gummibärchen, weil erste Tüte leer, Strandbild - ein Euro (November), Schnellrodel  - acht Euro (Fehlinvestition, zwar November, aber dann kam kein  Winter), eine unglaubliche Anzahl unglaublicher Dinge, sechs silberne Schnapsbecher („die haben mal  ein Heidengeld gekostet“), noch ein Ständchen (30€) nur so, ein Weekender – zwölf Euro . Was das wohl lustvolles ist, lässt sich feststellen!, aber was ist ein „Netzregal“?
Vielen, vielen Dank, liebes Publikum, liebe Spender, liebe Gastgeber.
Was Sie doch nicht gebrauchen können, bringen Sie ruhig am 14. November 2015 wieder mit, die Koch- und Backbücher gerne ohne Fettflecken und Eselsohren.


So erlebte man es 2013:

Die traditionelle abendliche Versteigerung schloss auch die zehnte Auflage der Aktion "Eine Straße liest" ab, wieder im KONTOR.
Schönes und merkwürdiges, Gutscheine und Puzzle, Gläser, Tassen, Vasen, Bücher, Schmuck, ein viereckiger Sonnenschirm, ein verdächtiger Weißwein von 1986 - alles kam unter den Hammer von Klaus Bieligk, der seine Stimme bis gegen 23Uhr so manches Mal steigen und steigen und steigen ließ.
Zweimal schlug der Hammer sogar wortwörtlich auf das Angepriesene, diese merkwürdige Versteigerungsform wurde vor zwei Jahren eingeführt - es wird darauf geboten, etwas endgültig seinem Schicksal zuzuführen. Wenn man sich vergaloppiert hat, bleibt ja immer noch der Ausweg: Es nächstes Jahr zur erneuten Versteigerung mitzubringen.
Die Versteigerung erbrachte an diesem Abend 637,-€.


So erlebte man es 2012

Die traditionelle abendliche Versteigerung schloss auch die neunte Auflage der Aktion "Eine Straße liest" ab, wieder im KONTOR.
Da Auktionator Klaus Bieligk bei “Deutschland sucht das Suppenhuhn” im Mecklenburgischen Staatstheater nicht ersetzt werden kann
[Zitat Bieligk seit Jahren: “Erstvertag geht vor!”] musste er eben als Auktionator ersetzt werden.
Es  übernahm NDR-Moderatorin Dörthe Graner. Das Publikum war sofort hingerissen und die Versteigerung nahm ihren Lauf.
Bieligk kam später noch und er steigerte sich wie gewohnt bis ins Belcanto.
Für jeden Versteigerungsbetrag ab 30,-€ gab es als “Bonus” ein sofortiges Ständchen auf der Geige von Gastgeberin Marta Olejko.
Die Versteigerung erbrachte an diesem Abend 654,-€, ging online weiter und wurde am 26.Januar nochmal mit einer Stunde Aktion von Klaus Bieligk abgeschlossen - 182,-€:


So erlebte man es 2011:

Die traditionelle abendliche Versteigerung aus zweiter Hand fand in diesem Jahr erstmalig im Kunstkaufhaus "Das Kontor", Puschkinstraße 36 statt. Dank zunächst an die Gastgeberinnen Cornelia Radsack und Marta Olejko. Schließlich ist wie früher für die weißen Brautkleider bei ModeSchulze ein vorbeischwebendes Glas Rotwein für die ausgestellten Malereien und Graphiken eine unter Umständen existenzgefährdende Herausforderung. Souverän gemeistert von der neuen ‚dritten Frau’ im Organisationsteam, Ulrika Pohl, die man auf diese Weise als charmante Kellnerin auch mal kennenlernen konnte. Die Auktionshalle war bis auf den letzten Platz so gut gefüllt, das zwischen den vorher lesenden Joachim Kümmritz und Sylvia Bleßmann kurz besprochen werden musste, wer wen evtl. auf den Schoß nimmt. Vor allem führte dies aber zu der besonderen Herausforderung für Auktionator und Assistent, dass man Gebote von vorn, hinten, der Seite und von oben (!) gleichzeitig im Auge haben musste. Zunächst Erläuterung der Versteigerungsbedingungen, über die Jahre bereits von Rechtsanwälten, die im Bundestag und im Landtag sitzen, geprüft. Drastisches Beispiel für "gekauft wie gesehen", die Käuferin hat dem Auktionsteam und dem ebenfalls anwesenden Spender das kleine, aber böse Loch in einem prachtvollen Messingteekessel längst verziehen. Die langjährige Vorsitzende der unicef-Gruppe, Barbara Seiler, erläutert die Situation in Ostafrika, die die Schwerinerinnen bewogen hat, ihre Kräfte jetzt für die Trinkwasserversorgung der Kinder dieser Region einzusetzen. Auch ihr Appell, sich noch für den Weihnachtsverkauf von unicef-Grußkarten zu melden, findet am gleichen Abend ein offenes Ohr. Dann der Mann, dessentwegen wohl die meisten gekommen sind: Klaus Bieligk vom Mecklenburgischen Staatstheater in seiner den Schwerinern seit vielen Jahren liebgewordenen zweiten Haut als Auktionator mit Spaß, Schwung und dem Blick für Gerechtigkeit. Er beginnt mit ‚schielenden Augen’, zitiert BruchSteinVerse, lässt seine Stimme steigen … und steigen und … steigen oder verzögert auch mal die Entscheidung: "Sehe ich ein Angebot von…?". Zwei Stunden Einfälle und Konzentration, nur ganz selten sein Satz "Ich sehe, das ich nichts sehe." Der Assistent assistiert, kassiert, dokumentiert, informiert. Für die ebenfalls zum Aufruf gelangenden Erzeugnisse des gerade abgeschlossenen Graphikfestivals DruckStock übernimmt allerdings Martha die Erläuterungen. Sie löst übrigens das Problem, hinter dem Auktionator zu sitzen und damit evtl. einen Nachteil bei interessanten Angeboten zu haben: mit einem markanten Pfiff. Unter den gespendeten Versteigerungsgegenständen wie immer Wunderbares und Wundersames, Praktisches und Kunstvolles, Schönes und Kurioses. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Also bietet der Assistent seit Jahren den Ausweg: "Sie können es ja nächstes Jahr wiederbringen, wenn Sie sich vergaloppiert haben". Es folgt die ‚unendliche Geschichte’ vom bulgarischen Saftservice, welches Klaus Bieligk im Wechsel Frühjahr/Herbst/Frühjahr… FÜNF Mal für soziale Zwecke versteigerte. Eine aufmerksame Teilnehmerin toppt dies bei einem mit viel Geraune begrüßten Plüsch-Elch mit dem Gebot "Ein Euro, wenn ich ihn NICHT mitnehmen muss." Und wird dabei noch um einen Euro überboten! Bieligk kassiert und zeigt sich als absoluter Meister der Situation: "Und jetzt: Gebote fürs Mitnehmen." Der Elch bringt nochmals drei Euro – und darf mit. Ist das noch steigerungsfähig? Bei Bieligk offensichtlich immer. Zweiter Elch. Zwei Euro fürs dalassen, sogar vier Euro fürs Mitnehmen. Der Assistent möge doch mal nachsehen, wie viele Elche noch draußen auf dem LKW wären. Scherz. Sorgenvolle Blicke bei der Gastgeberin, als später weitere zwei Gegenstände ein, zwei Euro in der Kategorie "dalassen" erzielen, schließlich soll das Haus Kunstvolles präsentieren. Auch dafür ist letztlich aber der Assistent zuständig.
Zwei Stunden verfliegen, 419 Euro sind die Bilanz, hinzu kommt noch eine Barspende von 50 Euro.
Ja, selbstverständlich ist die unicef zum Ausstellen von Spendenbescheinigungen berechtigt. An 365 Tagen im Jahr.

Vielen Dank, liebes Publikum. Und Willkommen zur Fortsetzung am 10. November 2012, 20.00 Uhr.
Gern können Sie auch an weiteren etwa 250 Tagen im Jahr das Kunstkaufhaus "Das Kontor" besuchen, etwa 15 Gäste haben sich allein zwischen dritter Lesung und Versteigerung sozusagen bei Coco Radsack ‚angemeldet’ – "Hier war ich ja noch nie!"

Welche Begegnungen man so erleben – oder verpassen – kann in der Kulturstadt Schwerin.